Dossier

3 Teilprojekt 2

A 57 AS Krefeld-Oppum - AS Krefeld-Gartenstadt

3.1 Übersicht

Quellbild nicht vorhanden
Abb. 1: Lage der Maßnahme

3.2 Grunddaten

ProjektnummerA57-G60-NW-T2-NW
BundeslandNordrhein-Westfalen
StraßeA 57
Verbindungsfunktionsstufe 0/1Ja
Anzahl der Teilprojekte0
Länge5,9 km
Bautyp(en), Bauziel(e)Erweiterung auf 6 Fahrstreifen
Planungsstände1)Vorentwurf in Bearbeitung seit 28.06.2011
Künftige mittlere Verkehrsbelastung
im Bezugsfall 2030- Kfz/24h
im Planfall 2030- Kfz/24h

1) Die Planungsstände beziehen sich auf den Zeitpunkt der Anmeldung.

Dringlichkeitseinstufungsiehe Hauptprojekt

Kostenbestandteile[Mio. €]Kosten
Dritter
[Mio. €]
Gesamtprojektkosten
(Bruttokosten ohne Planungskosten, Preisstand 2014)
165,9--
Ausbau-/Neubaukosten
(Bruttokosten ohne Planungskosten, Preisstand 2014)

63,0
davon
Länder0,0
Kommunen0,0
Deutsche Bahn0,0
Sonstige0,0
Summe Dritter0,0
Erhaltungs- bzw. Ersatzkosten
(Bruttokosten ohne Planungskosten, Preisstand 2014)
102,9--
Haushaltsrelevante Projektkosten BVWP
(Bruttogesamtprojektkosten abzüglich Kosten Dritter und abzüglich Erhaltungskosten, Preisstand 2014)
63,0--
Bewertungsrelevante Ausbau-/Neubaukosten
(Nettokosten, inkl. Planungskosten, Preisstand 20122))
59,4--

2) Für die gesamtwirtschaftliche Bewertung wird bei allen Verkehrsträgern der Preisstand 2012 gewählt.


BewertungsergebnisseProjektbewertung
Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV) (Modul A)siehe Hauptprojekt
Umweltbetroffenheit (Modul B)mittel
Raumordnerische Bedeutung (Modul C)nicht bewertungsrelevant
Städtebauliche Bedeutung (Modul D)nicht bewertungsrelevant

Begründung der Dringlichkeitseinstufung

Dringlichkeitsbegründung und Nutzen-Kosten-Verhältnis siehe Hauptprojekt.

Der Anmeldung zugrunde gelegte Notwendigkeit aus Sicht des Landes

Seit vielen Jahren kommt es aufgrund der hohen Verkehrsbelastung und der dichten Folge von stark befahrenen Knotenpunkten fast täglich zu Verkehrsstaus während der Spitzenzeiten. Zwischen 1980 und 2010 ist die Verkehrsbelastung von rd. 53.600 Kfz/24h auf rd. 75.300 Kfz/24h angestiegen. Die Betrachtung der Verkehrszähldaten zeigt über die Zeit im Ausbauabschnitt einen stetigen Anstieg der Verkehrsbelastung. Die Prognose-Verkehrsbelastung für das Jahr 2020 beträgt 101.100 Kfz/24h. Der geplante Ausbau der A57 soll den Verkehrsfluss auf dieser für den linksrheinischen Wirtschaftsraum wichtigen Nord-Süd-Verbindung auch für die Zukunft sicher stellen und damit negative Erscheinungsformen auf Grund unzureichender Verkehrsverhältnisse vermeiden helfen. Mit dem Ausbau ist auch die Errichtung von Lärmschutzmaßnahmen verbunden, die die derzeitige Lärmbelastung der Anwohner verringern. Zudem wird durch die Verwendung von offenporigem Asphalt auch für den bisher ungeschützten Freiraum eine Verbesserung der Lärmsituation erreicht. Die Anpassung und teilweise Erneuerung der Entwässe-rungseinrichtungen an den Stand der Technik gewährleistet zukünftig eine deutliche Verbesserung der aktuellen Entwässerungssituation, da mögliche Gefährdungen des Grundwassers und auch der Gewässer durch Schadstoffeintrag reduziert werden können.

3.3 Lage der Trasse und betroffene Kreise

Wichtiger Hinweis

Der in den nachfolgend aufgeführten, herunterzuladenden Lageplänen dargestellte Verlauf des Projekts stellt eine der Lösungsmöglichkeiten dar. Dieser Verlauf liegt der gesamtwirtschaftlichen, umweltfachlichen, städtebaulichen und raumordnerischen Bewertung bzw. Beurteilung zugrunde. In den nachfolgenden Planungsstufen kann sich der Verlauf verändern. In diesem Fall wird regelmäßig eine neue gesamtwirtschaftliche Bewertung zum Nachweis der Bauwürdigkeit des Projekts durchgeführt.

Zu diesem Projekt liegen folgende Lagepläne vor, die hier heruntergeladen werden können.

LPL_2_1_A57-G60-NW-T2-NW_Lageplan.pdf (1.6MB)
Quelle: © Landesvermessungsamt Nordrhein-Westfalen
LPL_1_1_A57-G60-NW-T2-NW_ÜPL.pdf (1.4MB)
Quelle: © Landesvermessungsamt Nordrhein-Westfalen

Betroffene Kreise

Länderübergreifendes Projektnein
Betroffene BundesländerNordrhein-Westfalen
Betroffene Kreise/kreisfreie StädteKrefeld, Stadt
Betroffene Wahlkreise (des Bundes)Viersen (111); Duisburg I (115)

3.4 Der Anmeldung zugrundegelegte Alternativenprüfung

In einer Vorstudie wurde der Ausbau der A 57 in Tieflage, in Geländegleichlage und in vorhandener Dammlage untersucht. Die Tieflage und die Geländegleichlage können auf Grund der AS und der kreuzenden Straßen nicht realisiert werden. Gleichzeitig wurden eine Parallelfahrbahn (Anbau einer Autobahnhälfte) und eine Parallelstraße (komplette Autobahn neben der bestehenden A 57) untersucht. Diese Varianten scheiden auf Grund der beengten räumlichen Verhältnisse im Untersuchungsraum aus. Im Abwägungsprozess wurden die Varianten symmetr. Ausbau (V1), asymmetr. Ausbau (beides empfohlene Varianten der UVU) in vorhandener Dammlage der A 57 und eine Tunnellösung (V7) auf einer Länge von ca. 1,65 km detailliert untersucht. Zur Findung einer optimalen asymmetr. Variante wurden verschiedene Möglichkeiten untersucht (V2 bis V6). Schon während der Entwurfsaufstellung zeigte sich, dass die V6, die größtenteils die verschiedenen Vorzüge der anderen asymmetr. Varianten bündelt, im Vergleich am besten abschneidet. Dies zeigt sich auch in der Variantenbewertung und -wahl. Im Vergleich der drei verbleibenden Varianten (V1, V6 und V7) schneidet die V6 ebenfalls am besten ab. Die V7 bietet zwar den besten Immissionsschutz für viele Anlieger und hat eine geringere Auswirkung auf die Randbereiche, schneidet aber bei den anderen Kriterien, insbesondere bei der bauzeitl. V'führung, schlechter ab.

3.5 Verkehrsbelastungen im Bezugs- und Planfall

Siehe Hauptprojekt.

3.6 Zentrale verkehrliche / physikalische Wirkungen

Siehe Hauptprojekt.

3.7 Nutzen-Kosten-Analyse (Modul A)

Siehe Hauptprojekt.

3.8 Umwelt- und Naturschutzfachliche Beurteilung (Modul B)

Gesamtwirtschaftliche Bewertungsdaten liegen nur für das Hauptprojekt vor. Für dieses Teilprojekt ist deshalb der Umweltbeitrag Teil 1 nicht bewertungsrelevant.

Ergebnisübersicht

Umweltbeitrag Teil 2: Umwelt-Betroffenheit [gering/mittel/hoch] oder "Projekt planfestgestellt"mittel
Das Ausbauvorhaben verläuft hauptsächlich durch den östlichen Siedlungsbereich von Krefeld über ebenes Gebiet. Im Bereich des Bauanfangs befindet sich innerhalb der Wirkzone für indirekte Beeinträchtigungen ein FFH-Gebiet, sodass erhebliche Beeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden können.

Karten

Nachfolgend ist in den Abbildung 2 und 3 die räumliche Lage des Projektes in Bezug auf die nicht monetarisierten Umweltkriterien dargestellt.

Quellbild nicht vorhanden
Abb. 2: Geschützte Gebiete
Quellbild nicht vorhanden
Abb. 3: Bereiche ohne spezifischen Gebietsschutz

3.9 Raumordnerische Beurteilung (Modul C)

Nicht bewertungsrelevant.

3.10 Städtebauliche Beurteilung (Modul D)

Nicht bewertungsrelevant.

3.11 Ergänzende Betrachtungen

Engpassbeseitigung auf dem Straßenzug des Projektes

Gesamtlänge des Projektes5,9 km
Staulänge im Bezugsfall5.2 km
Staulänge im Planfall0 km

Damit wird die staugefährdete Streckenlänge um 5.2 km reduziert.

Engpassvollständige Auflösung